SIHGA GmbH: Geschäftsführung bei einem Holzbauspezialisten2017-12-06T12:02:25+00:00

Project Description

Management in schwerem Sturm: Geschäftsführung bei einem Holzbauspezialisten

KURZINFO
SIHGA GMbH

Zeitraum:
12/2013 bis 10/2014
Einzelne Projekte bis 12/2014
Branche:
Systemanbieter für Befestigungstechnologien im Holzbau
Umsatz:
ca. 12 Mio. EUR (2014)
Mitarbeiter:
60

SIHGA GmbH

Die SIHGA GmbH mit Sitz in Gmunden, Österreich, ist ein Systemanbieter für Befestigungstechnologien im Holzbau, speziell für Holzterrassen, Holzfassaden und den konstruktiven Holzbau. In diesem Segment hat sich SIHGA als Innovations- und Qualitätsführer insbesondere im österreichischen Markt etabliert.

Das 2004 gegründete Unternehmen setzt mit rund 60 Mitarbeitern ca. 12 Mio. EUR um, aktuell noch hauptsächlich in Österreich. Hauptzielgruppen sind Zimmereien und holzverarbeitende Gewerke, die SIHGA im Kernmarkt im Direktvertrieb, im erweiterten Markt über Handelsstrukturen bedient.

Situation:

Die SIHGA Handels GmbH verzeichnete nach einigen Jahren sehr guten Erfolges plötzlich unterplanmäßiges Wachstum. Zusätzlich trat eine schleichende Verschlechterung der Deckungsspannen und damit des Unternehmensgewinnes ein. In dieser Situation kam es zu einer Trennung der Gesellschafter in Folge unterschiedlicher strategischer Auffassungen, die das Ausscheiden von zwei Geschäftsführern zur Folge hatte.

Herausforderung:

  • Identifikation des Margenverfalles
  • SIHGA auf Wachstumskurs zurückführen
  • Korrigieren strategischer Vertriebs- und Marketingfehler der letzten Jahre
  • Vermeidung von Problemen durch den Wegfall zweier Geschäftsführer
  • Überbrückung des plötzlichen unfallbedingten Ausfalls der geschäftsführenden Gesellschafterin
  • Überzeugen der Kapitalgeberseite, die scheidenden Geschäftsführer auszuzahlen

Maßnahmen:

  • Etablierung einer neuen Vertriebsstrategie
  • Vertriebsstrategische Erneuerung der Vertriebswegepolitik und der Preispolitik
  • Maßnahmen, um das künftige Unternehmenswachstum anzukurbeln
  • Übernahme sämtlicher operativer Agenden, zuerst der wegfallenden Geschäftsführer, dann auch der geschäftsführenden Gesellschafterin aufgrund ihres unvorhergesehenen Ausfalles mitten in der Restrukturierung
  • „Auffangen“ der Belegschaft nach dem Unfall von Frau Simmer
  • Einarbeitung des neuen Geschäftsführers
  • Nachhaltige Unternehmensplanung
  • Einführung eines neuen Software-Systems

Ergebnisse:

  • Alle Coachees übernahmen ihre angedachten Positionen plangemäß und optimal vorbereitet

  • Die Marktverantwortung ist nun neu und zielsicherer aufgeteilt

  • Stark verbesserte Kundennähe

  • Zentrale Overhead-Strukturen wurden abgebaut und in die lokalen Organisationen verlagert

  • Alle neuen Schnittstellen und Rollen sind definiert und werden auch gelebt

  • Die Organisation ist strategiekonform und widerspruchsfrei aufgestellt
  • Das Geschäftswachstumist trotz der vielen Veränderungen nicht beeinträchtigt worden

  • Der Vertrieb ist nun sehr kundenah und schlagkräftig

  • Das Kundensegment-Management ist eingeführt und befähigt die Organisation nun zu besser passenden Wertangeboten