Leadership 2.0: Einen Schritt voraus mit Interim Management

Von |2017-12-05T09:47:39+00:0021. März 2017|

Die Art und Weise, wie geführt wird, ändert sich. Doch einige der Anforderungen haben bereits Einzug in den unternehmerischen Alltag gehalten. Sind die Unternehmen doch selbst Teil des kollektiven Wandels. Während manche trotzdem zusammenzucken, wenn sie das Schlagwort hören, gibt es eine Berufsgruppe, für die viele Ideen von Leadership 2.0 bereits zum üblichen Zugang gehören. Die Rede ist von Interim Managern.

Veränderte Herausforderungen für Manager

Interim Manager Siegfried Lettmann, der viele Jahre Erfahrung in unternehmerischen Umstrukturierungen hat, beschäftigt sich von Berufs wegen mit diesen Themen. „Die Anforderungen an das Management haben sich im Laufe der Zeit ebenso geändert wie seine Herausforderungen. Die Idee des Managements selbst stagniert aber seit hundert Jahren. Faktoren, die Henry Ford beschäftigten, sind heute oft gar keine Herausforderungen mehr. Die Automatisierung hat etwa gleichbleibende Qualität im Produktionsprozess weitgehend abgesichert. Das Management hat heute andere Aufgaben.“

Leadership 2.0 für Einsteiger

Der Versuch, neue Herausforderungen mit dem alten Instrumentarium zu lösen, führt natürlich zu Problemen. Ein Top-down-Führungsstil macht Sinn, wenn es einen bestimmten Handgriff gibt, den das Personal ausführen soll. Der Flexibilität ist damit aber nicht gedient. Ein probates Mittel für langfristigen Change stellt dagegen etwa Reverse Monitoring dar. In regelmäßigen Sitzungen erklärt die Belegschaft den Führungskräften neue Technik und dergleichen. Nicht nur die Kommunikationsstruktur verbessert sich deutlich, man hebt auch gleichzeitig den Informationsgrad des Managements. Gleichzeitig bekommen motivierte und interessierte Mitarbeiter eine Plattform, um eigenen Input einzubringen. So können viele Ansätze des Prinzips Leadership 2.0 ohne größere Umstände nutzbar gemacht werden. Auch eine Wiederbelebung des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist ein gutes Mittel für den Anfang. Toyota kommt auf diese Weise immer noch an tausende Verbesserungsvorschläge jedes Jahr, von denen eine sehr große Zahl auch umgesetzt wird und damit für einen stetigen, schrittweisen Change sorgt.

Fit für neues Leadership mit Interim Management

Eine gute Möglichkeit, solche Strukturen einzuführen oder zu verbessern, ist die temporäre Einsetzung eines Interim Managers. Diese sind mit Ideen, die mit dem Konzept des Leadership 2.0 weiter an Bedeutung gewinnen, schon länger vertraut. Sie kamen schon häufig in instabilen Phasen in die Unternehmen und mussten dort für Stabilität sorgen. Für die Externen ist es auch üblich, dass der Kontakt zur Belegschaft eine große Rolle spielt. Um schnell zu sein, benötigte man hier schon immer den richtigen Draht. Frei nach dem Motto: Ein Leader ist jemand, der der Belegschaft die Bedeutung ihrer Arbeit vermitteln kann. Das BMAS schätzt, dass künftig agile Prinzipien wichtiger werden. Ein passender Interim Manager sorgt dafür, dass man das Potenzial dieser Ansätze voll ausgeschöpft. Leadership 2.0 ist keine Herausforderung, sondern eine Chance.

Bildnachweis: Fotolia – vege

Über den Autor:

Dipl.-Kfm. Siegfried Lettmann ist Executive Interim Manager (DDIM) mit Schwerpunkt „Geschäftsentwicklung in Familienunternehmen“. Er übernimmt temporär Führungsfunktionen in Unternehmensleitung sowie Vertrieb und Marketing mit Fokus auf Wachstum, Renditemanagement und Organisationseffizienz. Für seine Mandate ist er bereits mit dem Constantinus Award ausgezeichnet worden und hat die Zusatzqualifikationen „Certified Management Consultant (CMC)“ sowie „Interim Executive (EBS)“ erworben. Herr Lettmann hat langjährige Fach- und Führungserfahrung in Geschäftsleitung und internationalem Vertrieb und Marketing in bekannten Markenunternehmen wie zum Beispiel Miele und Kärcher. Mehr Informationen zu Siegfried Lettmann hier.