Guter Übergang für den Nachfolger

Von |2017-12-21T11:28:45+00:009. Mai 2017|

Die Phase, in der ein Nachfolger in eine wichtige Führungsposition wechselt, ist oft eine instabile Zeit. Eine neue Person mit unterschiedlichen Ansichten und Herangehensweisen soll einen unabhängig von ihm gewachsenen Platz ausfüllen. Mit einem Interim Manager haben die Neuen und deren Unternehmen die optimale Unterstützung.

Vakanzüberbrückung light

Sie ist ein Klassiker im Interim Management: Die Vakanzüberbrückung, zumeist auch gleich in Verbindung mit einem Change-Auftrag. Das Angebot von Interim Managern ist aber weitaus flexibler: Manchmal gibt es den Nachfolger bereits, aber andere Einflüsse verhindern die sofortige Übernahme der operativen Agenden. Wenn der Wunschkandidat intern rekrutiert wurde, kann es etwa passieren, dass er nicht so plötzlich seinen Platz wechseln kann. Vielleicht ist er auch schon zur Stelle, aber muss noch entsprechend entwickelt werden, um die bestmögliche Leistung abzuliefern. In beiden Fällen hält der Interim Manager den Rücken frei und übernimmt das operative Tagesgeschäft oder bestimmte Aufgaben, bis der Neue das Ruder selbst übernehmen kann.

Coaching für den Nachfolger

Apropos Entwicklung: Der Interime kann auch diese Aufgabe übernehmen. Er coacht den Nachfolger und steht ihm als Mentor mit Rat und Tat zur Seite. So lernt der künftige Manager im praktischen Kontext und prozessorientiert von einem erfahrenen Spezialisten auf dem entsprechenden Gebiet. Neben der fachlichen Expertise blicken Interim Manager auf langjährige Erfahrung zurück und sind ausgesprochene Branchenkenner. Auch Führungsstärke will gelernt sein, dies wird aber oft genug sträflich vernachlässigt. Viele Unternehmenslenker waren nicht zufällig der Meinung, dass Interim Manager sogar eine größere Umsetzungsstärke besitzen als Langzeit-Angestellte. Die Nachfolger lernen also von Profis. Der Interim Manager Siegfried Lettmann coacht in seinen Mandaten häufiger Führungskräfte „in die Positionen“, und richtet in diesem Prozess die Position für die Zukunft aus.

Potenziale

Abseits der Herausforderungen können solche Übergangsphasen also auch die beste Chance sein, oft längst fällige Anpassungen vorzunehmen. Familienunternehmen etwa profitieren enorm vom frischen Wind, den die Neuen in die Chefetage bringen. Die Nachfolger können diese Phase für eine Restrukturierung der Organisationsstruktur nutzen, neue Prozesse etablieren und mehr, was die Studie Deutschlands nächste Unternehmergeneration zeigt. Der Interim Manager unterstützt die Nachfolger bei diesen Unternehmungen. Wenn alle Projekte umgesetzt sind, zieht sich der Interim Manager zurück und der Nachfolger kann bestmöglich vorbereitet seinen Posten in einem optimal aufgestellten Unternehmensbereich einnehmen.

Bildnachweis: Fotolia – Victoria

Über den Autor:

Dipl.-Kfm. Siegfried Lettmann ist Executive Interim Manager (DDIM) mit Schwerpunkt „Geschäftsentwicklung in Familienunternehmen“. Er übernimmt temporär Führungsfunktionen in Unternehmensleitung sowie Vertrieb und Marketing mit Fokus auf Wachstum, Renditemanagement und Organisationseffizienz. Für seine Mandate ist er bereits mit dem Constantinus Award ausgezeichnet worden und hat die Zusatzqualifikationen „Certified Management Consultant (CMC)“ sowie „Interim Executive (EBS)“ erworben. Herr Lettmann hat langjährige Fach- und Führungserfahrung in Geschäftsleitung und internationalem Vertrieb und Marketing in bekannten Markenunternehmen wie zum Beispiel Miele und Kärcher. Mehr Informationen zu Siegfried Lettmann hier.