Digitalisierung: Deutschland und Österreich nur mäßig

Von |2017-12-21T11:26:34+00:0013. September 2017|

Das Fraunhofer Institut stellt fest, dass Deutschland und Österreich beim Thema Digitalisierung wesentlichen Verbesserungsbedarf haben. Die Investitionen gibt es, sie werden aber nicht effizient genug genutzt, digitale Geschäftsmodelle sind immer noch für viele Firmen ein Problem.

Technologie ist bei der Digitalisierung nicht alles

Der Digitalisierungs-Index zeigt auf, dass es nicht nur auf die Technologien ankommt. Auch das organisatorische Fundament muss stimmen, wenn in einer Linie mit den Technologien und Investitionen auch der erhoffte Erfolg stehen soll. Zu den dringendsten Herausforderungen gehören die Kreation neuer, innovativer und digitaler Geschäftsmodelle und eine effizientere FuE. Während beide Länder beim Innovations-Index selbst relativ gut abgeschnitten haben, liegen Deutschland und Österreich bei der Digitalisierung nur auf dem 17. und 19. von 44 Plätzen.

Problemlose Bereitstellung entscheidender Kompetenzen für Digitalisierungs-Vorhaben

Der Interim Manager Siegfried Lettmann ist auf die Entwicklung und Anpassung von Geschäftsmodellen spezialisiert und bestätigt eine der Grundaussagen der Studie, die lautet, dass generell ein stärkeres Denken in Geschäftsmodellen nötig ist: „Oft ist das Augenmerk so auf die Technik selbst konzentriert, dass der Anspruch, diese auch gewinnbringend und effizient einzusetzen, etwas in den Hintergrund tritt.“ Während die Studie davon spricht, dass man entsprechende Beratungsangebote nutzen solle, kann man aber auch gleich jemanden einsetzen, der neben der strategischen Planung auch die operative Umsetzung übernimmt. Unternehmen sind hier bei Interim Managern an der richtigen Adresse. Sie kommen auf Zeit in die Unternehmen, setzen die erarbeiteten Maßnahmen auch um und verlassen die Betriebe dann wieder.

Fehlende Führungskompetenzen an Bord holen

Damit kann auch ein weiterer, wichtiger Verbesserungsbedarf angegangen werden: Interim Manager sind erfahrene Führungskräfte und können so Kenntnisse einbringen, die vielen Firmen laut Studie momentan fehlen: Unternehmensführung und unternehmerische Grundkenntnisse sowie Projekterfahrung. Dann können Investitionen auch besser verwertet werden. Denn auch das sagt die Studie: Die Investitionen in Sachen Digitalisierung sind durchaus vorhanden, werden aber nicht zielführend genug eingesetzt. Der neutrale Blick und die interdisziplinäre Erfahrung von Interim Managern leisten hier wertvolle Dienste.

Bildnachweis: Detlef Szillat

Über den Autor:

Dipl.-Kfm. Siegfried Lettmann ist Executive Interim Manager (DDIM) mit Schwerpunkt „Geschäftsentwicklung in Familienunternehmen“. Er übernimmt temporär Führungsfunktionen in Unternehmensleitung sowie Vertrieb und Marketing mit Fokus auf Wachstum, Renditemanagement und Organisationseffizienz. Für seine Mandate ist er bereits mit dem Constantinus Award ausgezeichnet worden und hat die Zusatzqualifikationen „Certified Management Consultant (CMC)“ sowie „Interim Executive (EBS)“ erworben. Herr Lettmann hat langjährige Fach- und Führungserfahrung in Geschäftsleitung und internationalem Vertrieb und Marketing in bekannten Markenunternehmen wie zum Beispiel Miele und Kärcher. Mehr Informationen zu Siegfried Lettmann hier.